Der Bewegungspfad - der Kameraschwenk

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Den Unterschied zwischen Kameraschwenk und Bewegungsmarke kann man sich folgendermaßen vorstellen:

  • Bei einem Kameraschwenk schwenkt die Kamera über das fest liegende Bild. Dabei wird der Bildausschnitt, der vom Rahmen an jeder Bewegungsmarke festgelegt wird, immer bildschirmfüllend dargestellt. So kann man auch in ein Bild hineinzoomen, da ein kleiner Bildausschnitt auf Bildschirmgröße gedehnt wird. Ausgehend von der Ausgangssituation des gestrichelten Rahmens passiert beim Kameraschwenk folgendes:
    • Verkleinert man den Rahmen, wird der vom Rahmen bestimmte Bildausschnitt auf die volle Bildschirmgröße gedehnt. Es entsteht ein Zoomeffekt.
    • Vergrößert man den Rahmen, passiert nichts, das Bild bleibt bildschirmfüllend zu sehen.
  • Bei einem Bewegungspfad bewegt sich nicht die Kamera, sie bleibt sozusagen fest platziert und das Bild wird unter der Kamera bewegt. Ausgehend von der Ausgangssituation des gestrichelten Rahmens passiert beim Bewegungspfad folgendes:
    • Verkleinert man den Rahmen, wird das Bild verkleinert. Genau genommen kommt jetzt die Eigenschaft 'Seitenverhältnis' zum Tragen. Je nach Einstellung bleibt das Seitenverhältnis erhalten, das Bild wird nur kleiner. Oder das Bild wird passend in den neuen Rahmen gezerrt oder beschnitten.
    • Vergrößert man den Rahmen, vergrößert sich auch das Bild entsprechend. Der Inhalt des Rahmens wird aber vom Player nicht wieder auf die Bildschirmabmessung zusammen gedrückt, was zur Folge hat dass auch so ein Zoomeffekt entsteht. Damit man diesen vernünftig einstellen kann muss man im Layoutdesigner die Lupe mit dem Minus verwenden, um ihn zu verkleinern. Daher ist es einfacher den Zoomeffekt mit der Kamerafahrt zu erzeugen als mit dem Bewegungspfad.